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Klar, wer zwei Berufe nicht nur liebt, sondern auch ausübt, hat ein umfassendes Portfolio und viel zu tun.
Als freiberufliche Auslandskorrespondentin für die österreichische Tageszeitung "Der Standard" und als Autorin, die regelmäßig verschiedene deutschsprachige Publikationen mit Berichten und Reportagen aus Südostasien beliefert, muss man sehr flexibel sein. Was die zeitliche Verfügbarkeit, die Einsatzbereitschaft und die Themen anlangt.
Nur einmal im Jahr bin ich zeitlich erbarmungslos unflexibel: im Mai. Da reise ich in meiner Eigenschaft als Universitätslektorin für den Fachbereich Printmedien nach Österreich, um an der Universität Wien mit StudentInnen zu erarbeiten, wie man recherchiert, Berichte schreibt und Interviews führt. Ich bringe hierbei meine praktischen Erfahrungen aus zehn Jahren im Journalismus ein.